IP-Bewertungen, auch bekannt als Ingress Protection-Bewertungen, geben im Wesentlichen an, wie gut ein Produkt vor dem Eindringen von Staub und Wasser geschützt ist. Bei der Auswahl von Silikon-LED-Streifen für den Außeneinsatz sind diese Zahlen besonders wichtig, da sie zeigen, wie widerstandsfähig das Produkt unter rauen Witterungsbedingungen wirklich ist. Hier die Erklärung: Die erste Zahl reicht von 0 bis 6 und bezieht sich auf den Schutz gegen Staub. Eine Bewertung von 6 bedeutet, dass absolut kein Staub eindringen kann. Die zweite Zahl reicht von 0 bis 9K und bezieht sich auf den Schutz gegen Wasser. IP65 bedeutet, dass das Produkt leichtem Regen oder Wasseranspritzung aus jedem Winkel standhalten kann. IP67-geschützte Produkte bleiben auch bei vorübergehender Unterwasserbelastung bis zu etwa einem Meter Tiefe für eine halbe Stunde geschützt. Dann gibt es IP68, das noch weiter geht und einen kontinuierlichen Unterwasserbetrieb gemäß den Herstellerangaben ermöglicht, in der Regel in einer Tiefe von mehr als einem Meter. Das Verständnis dieser Unterschiede hilft Käufern, den richtigen LED-Streifen für ihre spezifischen Installationsanforderungen auszuwählen, sei es entlang eines Gartenpfads oder an einer Gebäude-Fassade, die allen möglichen Wettereinflüssen ausgesetzt ist.
Die Silikonumhüllung bietet aufgrund der Molekülstruktur und der Verarbeitung Schutz auf IP68-Niveau. Bei der Applikation bildet dieses Material eine glatte, flexible Abdeckung, die sehr gut an LED-Bauteilen haftet. Auch bei Bewegung oder Temperaturschwankungen bleibt die Abdichtung intakt. Aufgrund seiner wasserabweisenden Eigenschaften weist das Material Wasser von Natur aus ab. Zudem verfügt es über Formgedächtnis, sodass es sich unter Druck zusammendrücken und anschließend wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehren kann, ohne zu zerreißen, wenn sich der Druck verändert. Im Gegensatz dazu neigen herkömmliche starre Gehäuse mit der Zeit zum Reißen, während Silikon Dehnung und Schrumpfung durch Hitze weitaus besser verkraftet. Dadurch entstehen keine mikroskopisch kleinen Spalten, durch die Feuchtigkeit eindringen könnte. Untersuchungen zeigen, dass diese Silikonbeschichtungen nahezu alle Staubpartikel (ca. 99,9 %) abhalten und auch nach längerer Unterwasseranwendung trocken bleiben. Diese Eigenschaften machen sie ideal, um die hohen IP-Schutzgrade zu erreichen, die für Außenbeleuchtung unter wechselhaften Wetterbedingungen erforderlich sind.
Die Praxis zeigt deutliche Unterschiede zwischen IP-geschützten silikonummantelten LED-Streifen und solchen ohne Schutz. Nehmen wir beispielsweise küstennahe Gebiete. Nach etwa einem Jahr unter Salzsprühbedingungen arbeiten IP68-geschützte Streifen immer noch mit einer Leistung von rund 98 %. Nicht IP-geschützte Streifen hingegen fallen meist innerhalb von nur drei Monaten vollständig aus, da sie durch das salzhaltige Wasser korrodieren. Ähnliches geschieht auch in Fabriken. IP67-geschützte Streifen widerstehen Staubbildung, während herkömmliche Streifen nach etwa einem halben Jahr versagen, sobald sie verstopft sind. Gemäß den IEC-Vorgaben zu IP-Schutzarten zeigen Tests tatsächlich, dass diese silikonbeschichteten LED-Streifen unter vergleichbaren extremen Bedingungen etwa viermal länger halten als ihre ungeschützten Pendants. Das erklärt, warum so viele Fachleute auf IP-Schutzarten bestehen, wenn sie nach langlebigen und zuverlässig funktionierenden Lösungen suchen.
Silikon-LED-Streifenschutzsysteme bieten unübertroffene Haltbarkeit bei Beanspruchung durch harsche Umweltfaktoren und bewahren strukturelle sowie optische Integrität, wo andere Materialien versagen.
Silikonschläuche bleiben biegsam, selbst wenn die Temperaturen wild zwischen -60 Grad Celsius und weit über 200 Grad Celsius schwanken. Gummi und PVC sind unter diesen Bedingungen nicht geeignet, da sie entweder bei Kälte spröde werden oder sich bei Hitze ververformen. Die Art und Weise, wie Silikon mit diesen Temperatur extremes umgeht, bedeutet, dass es nach wiederholten Einfrier- und Auftauzyklen nicht reißt, wodurch es zuverlässig funktioniert, egal ob an eiskalten oder sengend heißen Orten installiert. Für Unternehmen, die weltweit mit der Installation von Außen-LEDs zu tun haben, ist diese Art von Haltbarkeit äußerst wichtig, da viele Regionen jährlich Temperaturschwankungen von mehr als 100 Grad erleben. Silikon bleibt langfristig leistungsfähig und bricht trotz all dieser Temperaturschwankungen nicht zusammen.
Die Art und Weise, wie Silikonmoleküle aufgebaut sind, verleiht ihm einen natürlichen Schutz gegen UV-Schäden, wodurch es im Gegensatz zu PVC- und Epoxid-Beschichtungen im Laufe der Zeit nicht vergilbt oder spröde wird. Beschleunigte Laboralterungstests ergaben, dass hochwertiges Silikon etwa 98 % der schädlichen UVB-Strahlen über einen Zeitraum von rund 10.000 Stunden abblockt. Das entspricht etwa dem Dreifachen dessen, was herkömmliche Gummi-Beschichtungen aushalten können. Besonders wichtig ist hierbei, dass das Material seine Klarheit bewahrt und eine gute Lichtdurchlässigkeit beibehält. Für alle, die LED-Streifen im Außenbereich installiert haben, ist dies von großer Bedeutung, da die Beleuchtung auch nach Jahren in der prallen Sonne hell bleibt und die Farben nicht verblassen.
Die vernetzte Polymerstruktur von Silikon macht es äußerst widerstandsfähig gegenüber Einflüssen, die andere Materialien im Laufe der Zeit normalerweise zersetzen. Gemeint sind Dinge wie Oxidation, Ozonbelastung und jene lästigen Risse, die entstehen, wenn Materialien durch Umwelteinflüsse unter Spannung geraten. Nehmen Sie beispielsweise PVC – dieses wird mit der Zeit spröde. Ebenso ist Epoxidharz nicht viel besser, da es bei wiederholten Temperaturschwankungen feine Risse bildet. Doch Silikon? Dieses Material bleibt auch nach 15 bis 20 Jahren im Außenbereich stark und flexibel. Möchten Sie einen Beweis? Biegen Sie es hunderte Male um 180 Grad hin und her – die wasserdichte Abdichtung bleibt intakt. Eine solche Langlebigkeit bedeutet, dass Geräte aus Silikon länger reparaturfrei funktionieren und dadurch langfristig Wartungskosten gespart werden.
Silikonrohre wirken wie ein flexibler Schutz für LED-Streifen und schützen sie vor Wasserschäden, Schmutzablagerungen und den lästigen korrosiven Substanzen, die jeder hasst. Dank seiner wasserabweisenden Eigenschaften stößt das Material Wasser von Natur aus ab und bleibt auf Oberflächen haftfest, unabhängig von Temperaturschwankungen. Wir haben gesehen, wie sich dies in Gebieten in Küstennähe bewährt, wo salzhaltige Luft letztendlich alles durchdringt. Herkömmliche Kunststoffabdeckungen halten sich gegen solche Belastungen einfach nicht. Was Silikon so besonders macht, ist seine Fähigkeit, kontinuierlich eine geschlossene Schutzschicht um die LEDs zu bilden, wodurch Rostbildung verhindert und Kurzschlüsse ausgeschlossen werden, die entstehen, wenn Fremdkörper eindringen. Die meisten Elektriker werden bestätigen, dass dies eine der besten Methoden ist, um die Lebensdauer von Außenbeleuchtungsanlagen zu verlängern.
Tests durch unabhängige Dritte zeigen, wie gut Silikon-LED-Streifen sind, wenn sie an ihre Grenzen gebracht werden. Bei beschleunigten Salznebelprüfungen nach ASTM B117 zeigten die mit Silikon geschützten Streifen selbst nach 1000 Stunden in der Prüfkammer keinerlei Anzeichen von Korrosion oder Funktionsverlust im elektrischen Bereich. Eine solche Langlebigkeit bedeutet viele Jahre tatsächliche Nutzung entlang von Küsten, wo salzhaltige Luft Elektronik stark schädigen kann. Praxisnahe Tests in verschiedenen Industriegebieten bestätigen dies ebenfalls und zeigen, dass die Leuchten ihre Helligkeit und Wasserdichtigkeit beibehalten, selbst wenn sie harten Chemikalien und einer großen Menge in der Luft schwebender Staubpartikel ausgesetzt sind. All diese Ergebnisse verdeutlichen, warum Silikon weiterhin die erste Wahl für wichtige Installationen bleibt, wie sie beispielsweise auf Schiffen auf See oder in Fabriken zu finden sind, wo die Beleuchtung Tag für Tag zuverlässig und störungsfrei funktionieren muss.
Silikon bleibt flexibel, auch wenn die Temperaturen von extrem kalt (-40 Grad Celsius) bis hin zu 200 Grad Celsius schwanken. Das bedeutet, dass es hervorragend auf gekrümmten Oberflächen funktioniert und Vibrationen problemlos aushält, ohne sich im Laufe der Zeit abzubauen. Das Material passt sich gut an Stellen an, an denen es im Tagesverlauf wiederholt heiß und dann wieder kühl wird. Epoxibeschichtungen verhalten sich anders. Sie neigen dazu, bei längerer Sonneneinstrahlung spröde zu werden und zerfallen unter normalem Verschleiß. Nach mehrfachen Ausdehnungen und Zusammenziehungen bilden sich ziemlich schnell Risse. Dann gibt es noch PVC. Obwohl es auf den ersten Blick angenehm weich und biegsam wirkt, zeigen die meisten Außenanwendungen nach etwa eineinhalb Jahren Anzeichen der Zersetzung. Das Material verliert seine Weichheit und beginnt auseinanderzufallen, besonders auffällig in Bereichen mit ständiger Bewegung oder regelmäßigen Verstellungen.
Als wir verschiedene Materialien getestet haben, fielen einige offensichtliche Probleme auf. PVC beginnt sich schnell abzubauen, wenn es Sonnenlicht ausgesetzt ist, vergilbt und wird innerhalb von etwa 12 bis 18 Monaten sehr spröde. Das Material wird auch deutlich schwächer, die Reißfestigkeit sinkt um rund 60 % im Vergleich zu Silikon. Epoxy ist kaum besser. Nach nur 20 bis 30 Frost-Tau-Wechseln bilden sich bereits mikroskopisch kleine Risse, die sich mit der Zeit verschlimmern. Diese Risse lassen Feuchtigkeit eindringen und zerstören letztendlich die Dichtung vollständig. Die Laborergebnisse zeigen, warum dies geschieht: Epoxy wird zu starr, wodurch die Dichtwirkung tatsächlich beeinträchtigt wird, während die Polymerstruktur von PVC unter ständiger UV-Belastung buchstäblich auseinanderfällt. Silikon hingegen schneidet eindeutig am besten ab. Selbst nach über 200 Temperaturschwankungen und kontinuierlicher UV-Bestrahlung behält es mehr als 90 % seiner ursprünglichen Flexibilität und bleibt kristallklar. Dies ist aus molekularer Sicht nachvollziehbar und erklärt, warum Silikon unter realen Bedingungen wesentlich länger hält.
Silikon-LED-Streifen kosten anfänglich etwa 25 bis 40 Prozent mehr als PVC- oder Epoxid-Optionen, halten aber deutlich länger, was langfristig Kosten spart. Laut Branchenberichten können diese silikonbeschützten Leuchten etwa fünf bis sieben Jahre lang schwierigen Umgebungen standhalten, bevor ein Austausch notwendig wird. Das steht im deutlichen Kontrast zu PVC-Versionen, die typischerweise nur ein bis drei Jahre halten, und zu epoxidbeschichteten Varianten, die bestenfalls zwei bis vier Jahre halten. Bei einer Betrachtung über zehn Jahre hinweg geben Unternehmen mit Silikonstreifen etwa 60 % weniger für Ersatz und Reparaturen aus. Ein weiterer erwähnenswerter Vorteil ist die Leistungserhaltung der LEDs durch Silikon. In feuchten Bereichen, in denen andere Materialien an ihre Grenzen stoßen, weist Silikon etwa 15 bis 20 % bessere Helligkeit auf als epoxidbeschichtete Streifen. Dadurch bleibt die Beleuchtung gleichmäßig hell, ohne zu flackeln oder nachzudunkeln – ein entscheidender Faktor für gewerbliche Räume, in denen gute Sichtverhältnisse unerlässlich sind.